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Aktuelles

12er Aktionstag: Einblick in die Justiz – zu Gast beim höchsten Gericht in Rheinland‑Pfalz

von Alicja Garus, 28.04.2026, 07:51 Uhr

12er am OLG - Foto/Abbildung: Alicja Garus

Justiz, Gerichte, Paragrafen — viele von uns haben dazu klare Bilder im Kopf, aber selten konkrete Erfahrungen. Genau hier setzte unser Aktionstag an: Der Leistungskurs Sozialkunde 12 erhielt die einmalige Gelegenheit, an einer Gerichtsverhandlung am Oberlandesgericht (OLG) Koblenz, dem höchsten Gericht in Rheinland‑Pfalz, teilzunehmen.

Besonders beeindruckend war nicht nur das im neoromanischen Stil errichtete Gebäude, das einst Sitz der preußischen Regierung war, sondern vor allem das Verfahren selbst: Es handelte sich um einen Fortsetzungstermin in einem lang andauernden Staatsschutzverfahren zu Verbrechen gegen die Menschlichkeit und Kriegsverbrechen in Damaskus/Syrien. Auf der Anklagebank saßen fünf Angeklagte, vertreten von zehn Verteidigern. Solche Verfahren sind grundsätzlich besonders, weil nicht eine örtliche Staatsanwaltschaft anklagt, sondern der Generalbundesanwalt. Da noch weitere Verhandlungstage folgen, fiel an diesem Tag kein Urteil.

Außergewöhnlich war außerdem, dass ein Zeuge eigens aus Schweden angereist war, um auszusagen. Zwei Dolmetscher begleiteten die Verhandlung und sorgten dafür, dass sowohl die Ausführungen des Gerichts als auch die Zeugenaussagen präzise in beide Sprachen übertragen wurden. Die Verhandlung wurde zudem auf großen Leinwänden medial begleitet, sodass jeder Verfahrensschritt gut nachzuvollziehen war. Vor und nach der Verhandlung fanden jeweils Besprechungen statt, in denen uns die Hintergründe des Verfahrens und der Ablauf solcher Termine erläutert wurden. Dabei konnten wir viele Fragen stellen — etwa zur Beweisaufnahme, zu Rechten der Beschuldigten und zur Rolle der Verfahrensbeteiligten.

Über die konkreten Eindrücke hinaus erhielten wir einen Überblick über die Grundzüge der deutschen Gerichtsbarkeit: Zuständigkeiten, Instanzen und die verschiedenen Rollen der Beteiligten. Außerdem wurden die Aufgaben von Justizfachwirten und Diplom‑Rechtspflegern vorgestellt — zwei wichtige Berufe, die oft weniger sichtbar sind als Richter oder Staatsanwälte, aber unverzichtbar für den täglichen Ablauf der Gerichte. Der Ausflug war in jeder Hinsicht spannend: Hinter die Kulissen der deutschen Justiz zu schauen, live zu erleben, was in solchen Gebäuden passiert, und zu begreifen, wie aufwendig und sorgfältig solche Verhandlungen geführt werden, war für uns alle eine prägende Erfahrung. Der Tag hat unseren abstrakten Vorstellungen von „Gericht“ ein konkretes, differenziertes Bild gegeben.

wachsame Eule Hingucker des Monats | Christiane Kolossa (Schulsekretärin):
Ich warte höflich - auch beim Betreten des Sekretariats -, bis ich im Gespräch an der Reihe bin.

Einladung zur Ausbildungsmesse

von Marcus Wald, 22.04.2026, 12:18 Uhr

Ausbildungsmesse

Aus der gemeinsamen Einladung der Bundesagentur für Arbeit, der Handwerkskammer Koblenz sowie der Industrie- und Handelskammer:

Wir freuen uns, auch in diesem Jahr wieder die Ausbildungsmesse „Azubispots“ an den Standorten Bad Neuenahr-Ahrweiler und Koblenz durchführen zu können:

Mittwoch, 6. Mai 2026 im Apollinaris-Stadionin Bad Neuenahr-Ahrweiler

Dienstag, 9. Juni 2026 am Deutschen Eck in Koblenz

Die Frage „Was mache ich nach der Schule?“ beschäftigt viele junge Menschen. Mit der Ausbildungsmesse „Azubispots“ bieten wir Schülerinnen und Schülern eine praxisnahe Möglichkeit, Ausbildungsberufe und Unternehmen aus der Region kennenzulernen. In persönlichen Gesprächen mit Auszubildenden und Personalverantwortlichen erhalten Jugendliche authentische Einblicke in den Berufsalltag. Sie können Fragen stellen, Interessen entdecken und eine realistische Vorstellung davon entwickeln, welcher berufliche Weg zu ihnen passt. Damit ergänzen die „Azubispots“ die schulische Berufsorientierung sinnvoll und alltagsnah.

11er: Unsere Lektüre als Film

von Maria Girgis (11.1), 21.04.2026, 08:00 Uhr

11er Unterrichtsgang - Foto/Abbildung: Bozena Betz

Vor den Osterferien haben die beiden Deutsch-Grundkurse der Jahrgangsstufe 11 gemeinsam mit ihren Lehrerinnen Frau Betz und Frau Chea im Rahmen des Unterrichts den Film „22 Bahnen“ im Kinopolis Bonn Bad Godesberg geschaut.
Es ist die Verfilmung des Romans, die die Geschichte einer jungen Frau erzählt, die sich um ihre kleine Schwester kümmern muss und gleichzeitig versucht, ihr eigenes Leben zu leben. Der Film zeigt, wie schwer es sein kann, Verantwortung zu tragen und trotzdem eigene Ziele und Wünsche nicht aus den Augen zu verlieren. Im Mittelpunkt steht die Protagonistin Tilda, die zwischen Alltag, Sorgen und Hoffnung ihren eigenen Weg sucht.

Caroline Wahls Gegenwartsroman aus dem Jahr 2023 wurde im ersten Schulhalbjahr im Unterricht thematisiert, analysiert und interpretiert. Der Kinobesuch war eine schöne Abwechslung zum normalen Schul- und Unterrichtsalltag und bot die Möglichkeit, Tildas Geschichte auch außerhalb des Klassenraums zu erleben. Es besteht nicht oft die Möglichkeit, ein im Schulkontext gelesenes Werk auf der großen Kinoleinwand zu schauen. Dabei konnte nach vorherigen, genauen Betrachtungen der Film auch mit dem Buch verglichen werden. Alle waren sich einig: Der Roman hat allen besser gefallen. Dennoch regen sowohl der Roman als auch der Film durch seine Erzählweise und die Darstellung der Figuren zum Nachdenken an.

5d: Landwirtschaft heute – Wie werden alle Menschen satt?

von Alexandra Hadamitzky, 17.04.2026, 08:20 Uhr

Unterrichtsgang Edeka - Foto/Abbildung: Alexandra Hadamitzky

Woher kommt eigentlich unser Essen – und warum liegt im Supermarkt Obst aus aller Welt? Mit diesen Fragen im Gepäck machte sich die Klasse 5d im Rahmen des Gesellschaftslehreunterrichts zum Thema „Landwirtschaft heute – Wie werden alle Menschen satt?“ auf den Weg zu einem Unterrichtsgang in den nahegelegenen Edeka-Markt.

Vor Ort verwandelten sich die Schülerinnen und Schüler in kleine Detektivinnen und Detektive: Die Obst- und Gemüseabteilung wurde dabei genau unter die Lupe genommen. Mit großem Interesse untersuchten die Kinder die Herkunft verschiedener Lebensmittel und stellten schnell fest: Viele Produkte haben bereits eine weite Reise hinter sich. Trauben aus Indien, Erdbeeren aus Spanien oder Avocados aus Peru – die Auswahl im Supermarkt ist international.

Dabei entstanden zahlreiche spannende Fragen: Warum kommt so wenig Obst und Gemüse aus Deutschland? Was genau bedeutet eigentlich „Bio“ – und worin liegt der Unterschied zu herkömmlich angebauten Lebensmitteln? Und welches Produkt hat wohl den längsten Weg bis zu uns zurückgelegt?

Die Schülerinnen und Schüler tauschten ihre Beobachtungen aus, verglichen Herkunftsländer und begannen zu verstehen, wie global unsere Lebensmittelversorgung heute ist. Gleichzeitig wurde deutlich, dass saisonales und regionales Einkaufen nicht immer selbstverständlich ist.

Zum Abschluss gab es für alle eine kleine Belohnung: frische Himbeeren für jedes Kind. Ein Blick auf die Verpackung zeigte jedoch – auch sie waren gereist, und zwar aus Marokko. Unsere heimischen Himbeeren haben derzeit nämlich noch keine Saison. Ein spannender Unterrichtsgang, der viele neue Perspektiven eröffnet und zum Weiterdenken angeregt hat.

8er bis 12er: Regionale Berufsmesse an der IGS Remagen

von Judith Fachinger, 13.04.2026, 15:57 Uhr

Die Berufsmesse an der IGS Remagen - Foto/Abbildung: Judith Fachinger

Auch in diesem Jahr wird unser Tag der Berufs- und Studienorientierung durch eine Berufsmesse mit Unternehmen und Dienstleistern aus der Region ergänzt. Diese findet am

Mittwoch, 22. April 2026
um 18.30 Uhr
in der Rheinhalle Remagen


statt. Hierzu laden wir alle interessierten Schülerinnen und Schüler sowie deren Eltern der Jahrgangsstufen 8 bis 12 herzlich ein.

Zusätzlich gibt es für Eltern einen Vortrag im Foyer der Rheinhalle, bei dem Experten der Agentur für Arbeit und der Handwerkskammer über Möglichkeiten, Chancen und Voraussetzungen der beruflichen Ausbildung informieren werden.

Schon vorab möchten wir uns bei allen teilnehmenden Unternehmen bedanken!

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